00:00:20: Herzlich Willkommen zu Sitzplatz bleibt.
00:00:21: Hallo Sammy!
00:00:23: Hallo Nicole, hallo ihr da draußen?
00:00:27: Wir hoffen es geht euch allen gut und es geht euren Hunden gut und ihr genießt die Sonnenstrahlen, die wir gerade alle erfahren dürfen.
00:00:35: Ja
00:00:35: so ein Sonnensommer oder den Hauch von Sommer ich habe immer das Gefühl dass wird direkt viel zu warm.
00:00:40: Ja ist auch jetzt am Wochenende so gewesen.
00:00:43: als auch den Hunden, irgendwie so dazwischen wäre auch ganz schön.
00:00:47: Also wir hatten ein paar Tage und ich dachte boah, so zwanzig Grad Sonnenschein, morgens noch kühl abends auch wieder kühl aber da zwischen irgendwie schöne Temperaturen bisschen Wind macht das Ganze schon sehr entspannt und lässt natürlich dann auch wieder ganz viel Raum um mit den Hunde zu arbeiten.
00:01:05: Ich glaube ist ja auch wenn es zu heiß ist nicht mehr der Fall oder dann sollte man sich ein bisschen zurücknehmen und werde ich auch häufig gefragt.
00:01:16: Und in den letzten Tagen bin ich wieder viel zum Thema Lungieren gefragt worden...
00:01:20: Dann nehmen wir das doch heute mal zum Thema!
00:01:23: Genau, also eine Frage war warum haben wir es noch nie länger thematisiert bei uns im Podcast?
00:01:29: Weil's ja vielleicht eines der Themen ist mit dem ich vielleicht auch erst einmal an die Hundeszene gekommen bin oder überhaupt das Ganze so mache Und meine Homepage ja auch longiren mit hund.de heißt, das war nie der Plan.
00:01:44: aber so ist es dann geblieben und daraus ist dann Longiren mit Hund der Zugewand kommunizieren geworden weil das auch das ist wofür ich das Longiren oder für mich des Longiren steht dass miteinander etwas zu tun und miteinander ins Gespräch zu kommen.
00:02:06: das ist natürlich entstanden, dass es nicht die ursprüngliche vielleicht sogar Idee wie andere Kolleginnen und Kollegen vor Jahren gestartet sind.
00:02:17: Das ist ja nicht auf meinem Mist gewachsen also weder die Begrifflichkeit noch der ursprungliche Inhalt vielleicht sogar ich habe ihn dann an vielen Stellen abgewandelt klingt jetzt alles sehr kryptisch
00:02:31: aber vielleicht fangen wir nochmal ein Stückchen vorher an denn als Ich das, oder vor dem ersten Longierworkshop bei dir bin ich ja... Oder hatte ich im Kopf immer das Longieren mit Färben.
00:02:44: Das ist ja ähnlich aber doch ganz anders.
00:02:49: Dann würde ich jetzt unseren Hörerinnen und Hörern erstmal das Bild ein bisschen in den Kopf bringen was wir dann mit den Hunden tun?
00:02:58: Das eine ist ja beim Hund, dass man auf die Idee gekommen, dass ein Kreisaufstellt aufbaut mit Flatterband oder mit Trenagerohren so das der Hund außerhalb des Kreises läuft und der Mensch im Innern des Kreisses ist.
00:03:14: Bei Pferden hat man eher im Roundpan gearbeitet.
00:03:17: also man hat an vielen Stellen in den didaktischen Aufbau die Fluchttendenzen des Pferdes genutzt um es ein bisschen voranzutreiben Und damit es nicht abhauen kann, hat man eine äußere Barriere einen äußeren Kreis gehabt.
00:03:30: Genau.
00:03:31: Das führt natürlich da auch zu verschiedenen Auswüchsen.
00:03:34: Ich glaube ja dass das Hunde-Longieren nichts mit dem Pferdelongieren zwingend zu tun hat.
00:03:41: Mit Sicherheit gibt's da auch inzwischen Überschneidungen aber im Grundsatz hat es damit nichts zu tun sondern der Ursprung ist eher was würdest du vermuten?
00:03:53: Boah!
00:03:54: Boah
00:03:55: Keine Ahnung Sagst du uns?
00:03:57: Naja, das ist jetzt fast naheliegend.
00:04:00: Also es kommt aus meiner Sicht sehr klar aus der Hüterarbeit.
00:04:05: Das Arbeiten mit Hütten und dann insbesondere mit Border Collies oder schäferhundartigen Typen.
00:04:13: Das war bei mir was ich ein Zufallsfund habe vor ein paar Jahren.
00:04:16: Das erzähle ich auch immer wieder gerne auf den Workshops.
00:04:19: für einige wird's jetzt gerade wiederholend sein aber... Ich habe vor ein paar Jahren Derek Scrimgurk kennengelernt, als ich war auf dem Seminar von einem schottischen Hüte-Experten der in England lebt.
00:04:30: Ich glaube das sagt dann schon vieles.
00:04:33: Ein sehr beeindruckender Typ, der auch damals einen Buch geschrieben hat, modernes Border Collie Training und da wurde ich eingeladen auf die Fortbildung.
00:04:43: Lieben Gruß.
00:04:44: geht dann Tom Daumer raus, der in Deutschland ganz viele Hüttevorführungen macht Und der hat den Derek Scrimgur mehrere Jahre eingeflogen in die Nähe von Gießen und dann hat er dort Workshops gegeben.
00:04:59: Da durfte ich ja mal partizipieren.
00:05:02: Passiv, weil ich kein Border- und kein KP habe war ich eher ein bisschen zuschauernder und das war mega spannend!
00:05:13: Und da hatten wir zwei Hunde dabei, die ein wenig griffig waren.
00:05:17: Ein bisschen zu griffiger aus der Sicht vom Derrick also mit anderen Worten.
00:05:21: Die wollten an die Schafe ran was sie nicht sollten und die sollen ja nichts.
00:05:25: das muss man immer im Verständnis haben.
00:05:27: Der Bauer Collie soll zweijaglich die Schaffe bewegen aber er soll nicht packen und der soll sie am Ende nicht zerteilen und essen.
00:05:36: Da hatten wir über zwei dabei die waren so ein bisschen griffige.
00:05:41: Und dann hat er ein paar Sachen ausprobiert.
00:05:43: und dann sagt der normalerweise gucken wir solche scharfe nochmal anders an.
00:05:51: Wir nehmen sechs bis acht führige Schafe Und wir bauen uns sowas ähnliches wie ein Kreis.
00:05:58: und dann machte der das nicht mit Drainagerohr- und Absperrband, sondern er nahm ein paar Steine schippte so ein bisschen Erde auf.
00:06:04: Das entstand ein kreisartiges Gebilde.
00:06:07: Man muss dazusagen, er wusste nicht dass ich longiere und dass das damals eine meiner Kernkompetenzen war.
00:06:15: Er sprach aber ganz viel im Workshop auch über Body Language und alles was man dafür können muss.
00:06:21: Dann positionierte Ich glaube in dem Fall waren sechs Schafe im Innern des Kreises.
00:06:28: Das war die Beute für den Border Collie, also das war das Objekt der Begierde, deswegen bewegte sich der Border Colly weil er eigentlich die Schafe noch packen wollte, das war die Grundidee.
00:06:44: Dann hat er uns erklärt dass er die Schafes schützt weil er mit im Kreis ist und dann dem Border Collier eine Way gibt, also eine Laufkommando.
00:06:56: Der Border setzt da auch an und versucht aber dann in die Fersen oder in Richtung des Bauches von den Schafen zu kommen.
00:07:04: Dazu muss man wissen wie ein Scharf durch einen Beutegreifer bewegt wird.
00:07:08: Schafe haben kein gutes Peripheres Seevermögen.
00:07:12: Das heißt, zum einen versuchen sie sich abzuwenden und so schnell wie möglich im Zusammenschluss der Gruppe zu sein.
00:07:17: Weil der Bauch und die Kehle empfindliche Stellen sind oder Sie gehen ein Stück rückwärts weil Sie die Kehl damit schützen wollen um den Beutegreifer zu sehen.
00:07:27: Und in dem Fall hat Derek sich in die Mitte der Schafe gestellt, in die Mittel des Kreises und er hat sich dann mit den Schafen in Bewegung setzt während er dem Hund auch ein Laufkommando gegeben hat.
00:07:39: Und der Hund setzte auch an und dann trat er über die Grenze und versuchte ein Schaf zu attackieren.
00:07:46: Daraufhin bekam er, er nannte es sehr charmant, Pressure on the ground.
00:07:51: Ich würde eher sagen das war so ein bisschen pressure in the face.
00:07:53: also es war sehr deutlich dass er oft den auf dem Border zugegangen ist Druck gemacht hat.
00:07:59: und in dem Moment wo der Border wieder von den Schafen weggegangen ist sich außerhalb des Kreises aufhielt hat er sofort wieder einen Laufkommando bekommen war die Grundidee.
00:08:09: Daraufhin hat der Border natürlich mitgedacht, er sagt okay wenn ich von hinten nicht rankomme weil der Schäfer darauf achtet Druck macht dann versuche ich die Schafe zu überholen und stelle sie praktisch dann vorne auf der Kehle.
00:08:23: also der hatte halt dann Tempo gemacht es um die Schafpferde herum außerhalb dieses Kreises Und hat dann versucht die Schaffe die ein Bewegung waren mit dem Schäfers vorn herumzustellen.
00:08:34: und damit In dem Moment, wo er vorne rumkam hat er natürlich wieder probiert die Schafe zu attackieren weil der halt sehr griffig war.
00:08:43: Versuchte an die scharfe ranzukommen.
00:08:45: dann hatte er wieder Druck bekommen und in dem moment wo ja auf den druck reagierte wie da außerhalb des kreises war denn sofort wieder in Bewegung gebracht.
00:08:53: und dann hat er sich mit den Schafen im Innern des Kreises bewegt.
00:08:56: und der Border hat halt dieselbe den selbst belohenden Effekt dass er zwar nicht mehr ins jagen also in die In die Handelung des Packens kamen, sondern lediglich über das Laufen sich eigentlich eine Befriedigung verschafft hat.
00:09:12: Die aber grundsätzlich, dass sie eine Tabu-Zone in den Kreisen tabiert?
00:09:17: Das heißt der Hund durfte außen herumlaufen, aber nicht in das Innere des Kreises kommen.
00:09:23: Das ist dann an vielen Stellen so ein bisschen ja nicht ganz gut gelaufen weil wenn der Hund trotzdem versucht hat den Kreis zu kommen, hat er erst mal Druck bekommen.
00:09:33: Dabei sind natürlich einige Hunde durchaus zusammengebrochen, weil sie mit Druck nicht gut umgehen konnten.
00:09:40: Und dann kam man auf die glorreiche Idee für die Hunde, insbesondere für die, die es dann so ein bisschen zusammenbrechen, die Beute motiviert zu arbeiten.
00:09:50: Das was ja auch der Schäfer macht also das scharf ist ja die Beutel und das Objekt der Begierde.
00:09:57: Also hat man geschaut kriegt man nicht einen Substitut hin eine andere Beute, eine Alternative die den Border dazu bringt oder dem Hund den ich dann am Kreis führen will trotz des Drucks der kurzzeitig entsteht wenn er probiert reinzukommen.
00:10:14: Dann aber weiter läuft weil der Bock hat auf die Beute.
00:10:17: das war so die Grundidee und die Abwandlung dann.
00:10:22: dazu hat dann Anita Balda finde ich an vielen Stellen sehr gut auch dargestellt.
00:10:30: Zwei-Tausendfünf, zwei-tausendsechs hat zehn Video dazu produziert.
00:10:34: Auch da ging es ums Longieren und das Thema dass der Hund erst mal situativ nicht in den Kreis kommen durfte.
00:10:42: So bin ich auch vor Jahren mal gestartet.
00:10:45: Das heißt man hat den Hund im Grunde aus heutiger Sicht ein wenig zu einem Junkie gemacht zumindest in eine erhöhte Erregung betreffend die stellvertretende Beute gebracht Spiele, Balli, Futterbeutel.
00:11:00: Alles das existiert auch nach wie vor und hat dem Hund gesagt hey ist ja das Ding was du haben willst mit dem auch da viel in die Interaktion gegangen hat den packen lassen, hat ein bisschen mit dem Hund gerangelt, hat die Beute weggeworfen, ein bisschen in ein Port gebracht Und dann hat man die Beute in der Hand gehabt und da wollte der Hund natürlich dran.
00:11:21: Dann hat man ihm gesagt, dass er es jetzt gerade nicht darf, hat das Innere des Kreises als Tabuzone erklärt.
00:11:28: Die unheimlich trotzdem probiert heranzukommen, an die Beutel zu kommen... ...und auch ein bisschen Druck bekommen.
00:11:34: Pressure on the face, pressure on the ground wie man's bezeichnet.
00:11:40: Viele der Hunde wären wahrscheinlich auch da nicht weitergelaufen, wenn sie nicht eine Begehrlichkeit in Richtung der Beute gehabt hätten.
00:11:49: Und so bin ich mal gestartet und fand das erst einmal gar nicht dramatisch.
00:11:55: was mir dann aber in der Arbeit aufgefallen ist, dass die Hunde im Grunde ganz viel auf die Beute geiern, dass diese endlich rauskommt.
00:12:03: Dann waren viele Sachen die körpersprachlich damit einher gingen im Widerspruch Naja.
00:12:09: und dann habe ich so angefangen das abzuwandeln, weil in Grundgedanken am Kreis Dinge zu besprechen fand ich erstmal super cool.
00:12:17: Dass man Rahm schafft wo sich jemanden bewegen kann.
00:12:24: aber Dann war mir das schon sehr daran gelegen sehr fair mit Hunden umzugehen und plötzlich zu erkennen dass wenn ich erst dem Hund alles erlaube und unbedingt will, dass der an eine Beute kommt.
00:12:37: Und dann entscheide ich jedes Mal, das er es doch nicht darf.
00:12:40: Dann hat's wenig mit dem Miteinander zu tun sondern am Ende vielleicht auch ein bisschen was mit Machtverhältnissen.
00:12:46: Die waren für mich nicht stimmig.
00:12:48: Dennoch muss ich heute sagen, dass an manchen Stellen ist schon beeindruckend ist wie Hunde da im Kreis laufen immer mit der Erwartung Nachher die Beute zu bekommen, also so lange schaue ich mir auch immer Videos an.
00:13:02: Ich kriege ja ganz viele zugesendet und ich kann natürlich sehr schnell schon sagen oh das ist ein beute motivierter Hund.
00:13:09: deswegen geiert der schon und er macht natürlich wahnsinnig viel zu einem hohen Tempo häufig Aber ich habe nicht den Eindruck, dass sie wirklich zuhören und wenn dann am Ende immer noch die Belohnung immer vom Menschen wegfliegt.
00:13:23: Weil das war dann so die Anregung einer Bestätigung ins Laufen hinein, weil mir der Tempo haben wollte ist die Bestätigungen immer von dem Menschen weggegangen.
00:13:33: Das fand ich dann noch merkwürdiger.
00:13:35: aber es hat eine Zeit gedauert.
00:13:37: also ich bin glaube ich zwei Tausend Sieben das erste Mal mit schierenden Berührungen gekommen Und bis ich dann die Beute rausgenommen habe, hat da noch mal so bis zwei tausend Jahrzehnte hingedauert.
00:13:51: Ich glaube schon ein paar Jahre dabei und daraus ist dann immer mehr körpersprachliche Arbeit geworden.
00:14:02: Da sind immer mehr Sachen eingeflossen und heute finde ich es ein perfektes Kommunikationstraining für Menschen mit Hund um in einem festen Rahmen sich selber spüren zu lernen, also um Menschen anzuleiten.
00:14:18: Der Kreis auch da hat sich ganz viel verändert aus meiner Sicht das.
00:14:21: es gibt wie gesagt keine Tabuzone in dem eigentlichen Sinne sondern ich versuche Leute anzulleiten über ihren Blick und ihre Schulterstellung zu formulieren wo entlang der Hund laufen soll.
00:14:31: Ich muss mich gerade
00:14:32: mal ein
00:14:33: bisschen grabe besetzen.
00:14:35: So einen Puls hier!
00:14:36: Ja ja genau ich habe ein neues Mikro.
00:14:37: deswegen muss ich mich erst noch so ein bisschen dran gewöhnen ob das hier so alles klappt.
00:14:42: Aber das ist so ein bisschen das, was ich rüberbringen will.
00:14:44: Dass man einen wunderbaren Trainingsrahmen hat, dass man Menschen innerhalb des Kreises anleiten kann klar zu formulieren, was sie von ihrem Gegenüber wollen und zu der Formulierung gehört eben über sein Blick und seine Schulterstellung dem Hund einen Laufweg vorzugeben.
00:15:00: Und wenn mein Blick nach einer Ansprache entlang des Kreisses läuft dann habe ich natürlich einen Hund, der ... Wenn er mir zuhört, wenn ich in den Einstieg gut reinkomme Über meinen Blick und meine Schulterstellung versteht, wohin lange er laufen soll.
00:15:15: Und dann entsteht wirklich Kommunikation.
00:15:17: also man hat auf einmal Hunde die länger konzentriert sind in die Konzentrationsfähigkeit auch dann trainiert werden.
00:15:27: Das ist so ein wichtiger Part.
00:15:29: Aber so ist erst mal so ein Stück der Entstehungsgeschichte.
00:15:33: dazwischen gibt es glaube ich noch ganz viele Ableger und inzwischen gibt's viele viele Formen von Begrifflichkeiten, die kursieren.
00:15:42: Bei mir hat man irgendwann mal gesagt oder Kolleginnen und Kollegen, warum hast du das überhaupt Longiren genannt?
00:15:48: Weil der Begriff ja schon irgendwie auch mit dieser beute motivierten Arbeit zusammenhängt.
00:15:53: Man hätte es auch konzentrierte Arbeit an einer Kreisform nennen können oder... Ja aber das
00:15:59: klingt viel besser!
00:16:03: Ich hatte nie den Anspruch, dass es irgendwie eine Sportart in irgendeiner Ausrichtung sein soll.
00:16:10: Weil ich zutiefst davon überzeugt bin das alles was um Leistungen und unmittelbare Leistung und Punktebewertung geht häufig Menschen über Individuen einfach hinweg gehen also Hunde wirklich zu objektivieren, als Objekt zu sehen und nicht mehr als Subjekt zu sehnen.
00:16:35: Das sind so Punkte die mich da ja kritisch darin stimmen.
00:16:40: Und ich glaube der Punkt wenn Menschen lernen sich selber anders ausdrücken zu können oder müssen also kommunikative Wege einschlagen, es manchmal auch ein bisschen schwerfälliger ist.
00:16:56: Also ich glaube das manchmal leichter einen Hund in eine... setz jetzt mal an Anführungszeichen Abhängigkeit von einem Spieli, von einer Motivationshilfe zu bringen als einen Hund wirklich ins Gespräch zu bringen und... Und da erlebe ich ganz häufig Menschen, die sagen, geht das nicht einfacher?
00:17:18: Ich habe eigentlich gedacht, morgen stehe ich hier und sitze mitten im Kreis.
00:17:21: Mein Hund tonnt da außen drum herum und dann startet man erst mal im Nahbereich, klärt erstmal auch Kommunikationsstrukturen.
00:17:30: wie sehe ich aus wenn ich jemand anspreche Wie sehe ich Auswendig öffne?
00:17:35: Wie sehe sich Auswendige Bewegungen initiiere und jemand anders mitnehme?
00:17:42: Da kommen Menschen natürlich auch manchmal an ihre Grenzen.
00:17:44: Also das Leistbaren, wie viel können sie leisten?
00:17:47: Wie viel müssen Sie leisten?
00:17:50: Dass sie plötzlich auch erkennen dass Hunde unglaublich ehrlich sind in der Kommunikation.
00:17:56: Ja
00:17:57: ich denke so an meinen ersten Longier Workshop bei dir mit Carlo.
00:18:02: Wir haben ja auch schon mal erzählt in irgendeiner Folge aber es gibt vielleicht zur Innen die jetzt neu dazuschalten Da hat Karo alles gezeigt, was er konnte.
00:18:14: Mit Hochspringen
00:18:15: und in die Leine beißen...
00:18:18: Naja das ist natürlich nicht so gerne verwendet wird und er glaube ich auch schwierig ist in der Begrifflichkeit.
00:18:24: wir reden ja trotzdem über Führungen und Folgen und für mich suche ich immer noch nach anderen Begrifflichkeiten wo ich sagen könnte Naja, also da führt jemand und da folgt jemand.
00:18:37: Und es ist erstmal nichts Dramatisches.
00:18:39: und wenn niemand aber wirklich gut zuhört und das Spannende am Kreis dann gibt's ganz viele Momente wo aus einem ich nenne jetzt erst mal sagst du erst einmal ganz drastisch dass ein Monolog den der Mensch führt Ein Dialog wird und das sind die schönsten Momente am kreis so ich immer wirklich dazu bekomme Dass er nahezu spiegelbildlich mit dem menschenden Bewegung kommt zu hört im Gespräch bleibt, äußeres ausblendet und im Inneren bleibt.
00:19:09: Dann sind es die coolen Momente und dazu brauchen wir manchmal als Mensch vielleicht gar nicht so viel Fähigkeiten.
00:19:15: ich glaube das wird auch schnell alles hochgehangen und hochstilisiert.
00:19:20: Es gibt Grundregeln der Kommunikation also der Blick als Einladung zur Kommunikion der Kopf mit den Schultern, die eine Bewegung vorgeben.
00:19:31: Eine Bewegung initiieren und den anderen mitnehmen.
00:19:34: Das sind erst mal die wichtigen Momente.
00:19:36: Und dann muss ich noch ein grundsätzliches Gefühl dafür haben was passiert denn wenn ich mich wieder zum Hund drehe.
00:19:43: das kann ich einmal ansprechen aus der Bewegung nutzen also eine Ansprache aus der Bewegung und ich kann mich ganz eindrehen wie da zum Hund um eine stottende Bewegung zu initiieren.
00:19:54: Im besten Fall kriegt der Hund aber schon mit, wenn ich mich anfange in seine Richtung zu drehen.
00:19:59: Fährt seine bereits vorhandene Aufmerksamkeit ein Stück weiter hoch und endet mit mir am Punkt.
00:20:05: Das sind erstmal Dinge die passieren beim Longeieren, die gar nicht mit einem großen Aufwand passieren.
00:20:12: allerdings zeigen sich natürlich auch Grundsatzthemen, die ja mit dir und Carlo damals hochgekommen sind.
00:20:17: also du kamst an und hat es ja die Kleinigkeit glaube ich überlesen das ist Vertiefungsworkshop war, es waren nicht nur ein Anfänger da.
00:20:29: Nee, das waren nur einen Anfängern da!
00:20:32: Und da musste ich mich natürlich auch erst mal dann finden.
00:20:35: Also wenn ich ja davon ausgehe, dass es Auditorium in dem Moment alles schon fortgeschrittene sind und dann mussten wir es nochmal ein bisschen kleiner runterbrechen was aber sehr spannend ist sowohl für die Fortgeschritten noch einmal genau darauf zu schauen wie genau darf oder muss Kommunikation sein?
00:20:52: Wie klein schrittlich muss sich beginnen?
00:20:55: Was verändert sich, wenn ich mich drauf einlasse Ja, dadurch würde ich eher sagen es ist inzwischen aus meiner Sicht ein wirkliches Kommunikationstraining.
00:21:06: In einer Kreisform und dann werde ich ja immer gefragt wie kann man's denn sortieren?
00:21:11: Also was ist es denn also das Beschäftigung?
00:21:13: Ist es Erziehung oder Beziehung?
00:21:16: Und da habe ich mir sehr plakativ gesagt... Es ist eine Beziehungsgeschichte, die erzieherische Elemente hat und im besten Fall zur Beschäftigung führt.
00:21:30: Und wenn ich gut in Beziehung mit denen man bin dann mache ich Dinge mit demjenigen oder derjenigen, die ich sonst vielleicht miteinander nicht so zwingend machen würde.
00:21:41: also kommen schon auch Beziehingsthemen da zum Tragen werden da auch relevant.
00:21:46: Also ein Element dazu ist bestimmt das was so in der Beziehungen passiert.
00:21:51: Dann werden ja auch Dinge in Frage gestellt durch Hunde, also gerade wenn man als Mensch mehrfach hintereinander das Gleiche tut.
00:21:58: Das finden wir Menschen doof, finden auch Hunde häufig doof und da kann es auch zu Disputen kommen.
00:22:06: Gleichzeitig macht's auf einmal Spaß sich gegenseitig zuzuhören und dem Mund auch zu vermitteln dass man Kompetenzen hat.
00:22:12: und wenn man dann auf einmal merkt ist der Hund sich immer mehr den Menschen zuwendet viel intensiver schaut präsenter bleibt dann tragen Menschen ganz viel davon mit nach Hause.
00:22:25: Und das war für mich eigentlich so immer der Hauptaspekt und der dann immer mehr geworden ist, ich habe so viele Sachen mir angeschaut im Hunde-Bereich also Hundesport und hier haben wir mal festgestellt da sind Leute super ambitioniert mit ihren Hunden im Sport und sobald sie diesen Rahmen verlassen hören Hunde nicht mehr zu.
00:22:48: Das Phänomen tritt auch beim Norgieren häufig auf Aber es steckt halt ein Teil drin, den ich immer wieder verwenden kann.
00:22:54: Nämlich zu sagen okay die Grundlogik, die ich da im Kreis er arbeite, die kann ich am Ende auch für eine Leinenführigkeit nutzen.
00:23:03: Aspekt der häufig Menschen auffällt.
00:23:05: Also glaube ich Hunde, die im Kern nicht zwingend leinenführig sind und nicht orientiert sind... Die aber plötzlich am Kreis, wenn der Mensch anfängt sich bewusst zu bewegen, Wiederkehren zu bewiegen und Verhalten weiß weil man sehr jede einzelne Abfolge in Einzelschritte zerlegen kann.
00:23:21: Plötzlich Hunder habe die am Krei wunderbar zu hören können, orientiert sind auf Schulterhöhe leicht nach hinten versetzt laufen dem Menschen zugewandt sind.
00:23:32: Dann ist es ja erst mal eine Momentaufnahme, die ich da drin habe, die aber auch schon ein Stück mit aus dem Kreis rausnehmen kann.
00:23:38: Denn wenn ich die Übungen sich beendet hab, kann ich trotzdem einen Element nutzen, nämlich den Hund wieder anzusprechen und mit dem Hund von dem Krei bis zu meinem Platz zu gehen.
00:23:48: Und auf einmal habe ich eine Übertragung in den Alltag.
00:23:51: Das sind Dinge, die mich total reizen.
00:23:53: Also Dinge, denen ich im Training am Ende auch in den Beschäftigungsformen münden lassen kann erstmal auch nutze um Orientierung herzustellen und das hat tatsächlich im Ansatz damals auch Thomas Baumann ganz viel so als was weg gehabt Gerade bei Hunden, die nicht zwingend in der Orientierung gut waren.
00:24:14: Die Menschen am Kreis laufen lassen hat dazu allerdings Futter genutzt.
00:24:18: Hat sich vielleicht auch an dieser Stelle nicht ganz so intensiv mit was lösten?
00:24:24: Der Blick eigentlich aus bei uns beschäftigt.
00:24:27: das ist von den letzten Jahren einer meiner Punkte wollen.
00:24:33: wir wissen viel zu wenig um die Reaktion des Hundes auf die Blicke des Menschen.
00:24:38: Also
00:24:39: was löst der Blick aus?
00:24:40: und da umstellen ganz schön viel Druck.
00:24:42: Das heißt, wenn ich die ganze Zeit auf meinen Hund schaue dann kann der Hund... also wenn der Mensch auf den Hund drauf schaut, kann er vielleicht gar nicht nach oben schauen?
00:24:50: Aber es passiert, wenn sich den Blick rausnehmen und der Hund auf einmal einen Raum hat, nach oben gucken zu können.
00:24:55: Und das hat Thomas damals ganz viel über Futter kompensiert.
00:24:59: Also wenn der Hund trotz des Blickes, der da drauf war noch oben geschaut hat, hat er dem Futter gegeben.
00:25:06: Aber dann nutze ich ja wieder ein Mittel, um jemanden zu überreden damit ich bei meiner Handlungsidee bleiben kann.
00:25:12: Nämlich den Druck und die Beobachtung auf dem Hund zu lassen.
00:25:15: Daraus ist in den letzten Jahren immer mehr geworden wo ich Menschen erkläre natürlich auch Kontrolle abzugeben Was vielen durchaus schwer fällt.
00:25:26: Also das ist immer so die, ja aber ich muss doch gucken was mein Hund macht.
00:25:29: Nee musst du doch gerade nicht!
00:25:30: Du hast ja im Aufbaustern eine Leine dran.
00:25:33: Du hast erstmal ne Vorgabe und du hast mich als Coach an deiner Seite der dir auch sagt hey der Hund ist spontan er kriegt die Ansprache mit wenn du nen Schulterblick machst aus der Bewegung guckst auf einmal in deinem geöffneten Kopf.
00:25:44: Der Hund kriegt mit.
00:25:45: wie du ihn ansprichst erhöht seine bereits vorhandene Aufmerksamkeit.
00:25:49: da ist ja ganz viel Feedback.
00:25:52: Und dann lernt man seinen Blick nach einer Ansprache etwa vier bis fünf Meter erstmal nach vorne rauszunehmen, also entlang des Laufweges vom Hund am Kreis.
00:26:02: Also heißt der Hund merkt auf einmal wenn er zu Menschen hoch schaut dann kriegt er eine Information wo wir hinlaufen, wo wir uns treffen und dann wird aus den vier bis fünf Metern relativ rasch ein größerer Blickradius.
00:26:16: Und dann kann der Mensch auf einmal innerhalb des Kreises einen Vier laufen und der Blick läuft außen rum und man hat immer wieder Schnittstellen wo man sich mit dem Hund trifft.
00:26:27: Dann entsteht auf einmal ein Grundprinzip, das ich früher gar nicht so gesehen habe inzwischen aber total daran erkenne.
00:26:37: Die Nähe zum Menschen ist im besten Fall das höchste Gut und wenn man sich anschaut wie viele Hunde wirklich am Ende auch einen längeren Weg laufen also die laufen eine längere Strecke um mit dem Menschen am gleichen Punkt anzukommen dann ist es glaube ich innerhalb einer Beziehung eines der höchsten Komplimente.
00:26:51: da ist jemand bereit einen längerem Weg zu laufen um wieder in der Gemeinschaft anzukomen Während früher eher Distanz schafft Nähe, so die Überschrift zum Longieren war und ich auch lange mitgegangen bin.
00:27:05: Also weil man dem Hund gesagt hat du darfst nicht rankommen auf Distanz gehalten hat.
00:27:09: sollte das Nähe herstellen würde ich das inzwischen sogar negieren.
00:27:13: Ich glaube eine stabile Nähe schafft Raum für Distanz Und das kann man auch sehr menschlich sehen.
00:27:22: dass, wenn man Menschen mal fragt die eine Fernbeziehung führen dann ist häufig die erste Antwort.
00:27:29: Wenn man jemand sagt du warum macht ihr das denn eigentlich?
00:27:32: Die erste Antwort ist ganz häufig da wir uns so wenig sehen verstehen wir uns zu gut.
00:27:37: Das ist ganz Häufig.
00:27:38: die Erste Antwort die eigentliche Antwort ist aber Wir halten es aus, weil das so schön ist.
00:27:44: Wenn wir miteinander sind haben wir eine gute Zeit und deswegen können wir es aushalten dass der andere für einen Moment oder einen längeren Zeitraum auch von mir entfernt ist wenn man das auf den Kreis überträgt.
00:27:56: also die Nähe ist so schön da ich sogar bereit bin ein moment auszuhalten dass wir voneinander getrennt sind aber wir kommen wieder an ein gemeinsames Ziel zueinander finden Was mich daran bis heute fasziniert und immer wieder fasziniert, neben der Kleinigkeit des Hundes in der Lage sind über den Blick und unsere Schulterstellung einen für sie vorgegebenen Laufweg zu erkennen.
00:28:22: Und dabei bereit sind das Tempo zu erhöhen und auf Schulterhöhe zu laufen um im Einklang mit uns zu sein.
00:28:29: Und ich glaube, da steckt so viel Potenzial drin das Miteinander zu stabilisieren.
00:28:36: Da gibt es ganz ganz viele Anekdoten zu von Menschen.
00:28:39: Ich sage meinen Hund über den man nicht immer das Gefühl hört gar nichts zu.
00:28:41: aber dann habe ich auf einmal das Erlebnis beim Lungieren gehabt und daraus habe ich natürlich kleine Elemente mit rausgenommen und hab jetzt auch häufig in der Leinenführigkeit dass mein Hund plötzlich ganz anders zuhören kann weil die Konzentrationsfähigkeit geschult wurde.
00:28:56: und damit hat man viele Aspekte.
00:28:59: Und dann habe ich sehr pauschal, das habe ich auch damals zu dir gesagt.
00:29:02: Am Kreis wird alles sichtbar und am Kreis ist nicht alles heiba!
00:29:05: Aber im Kreis kann man durchaus stellvertretend einiges besprechen und einen sicheren Rahmen für den Menschen mit seinem Hund schaffen.
00:29:13: Und daraus kann man noch viel, viel mehr herleiten wie man Gruppen gestaltet.
00:29:18: aber ich glaube das ist erstmal so.
00:29:20: das Grundverständnis woher kommt's?
00:29:22: Mit Sicherheit aus der Hüterarbeit und nicht aus dem Pferdebereich.
00:29:26: da sind natürlich wahrscheinlich Strömungen mit rein weil wir viele Leute ja haben die sowohl Pferder haben als auch mit Hunden etwas machen.
00:29:34: Aber im Kern ist beim Pferd ja eher ein Großteil des Treibens, ein Gedanke und die Bewegung in Vordergrund zu bringen.
00:29:44: Und beim Hund finde ich jetzt ganz viel darum auch abgestimmt miteinander im Gespräch zu sein.
00:29:50: Wow!
00:29:52: Siebenundzwanzig Minuten Longier-Vortrag von Samuel Ayashi.
00:29:57: Ich würde dir total gespannt zu.
00:30:01: Was ich mir vorstellen kann?
00:30:02: Die Frage, die du ja öfter hören... Jetzt kann ich ja nicht einfach draußen auf der Wiese irgendeinen Kreis mit meinen Drainagerohren, die ich dann auf der Schulter geschleppt habe, aufbauen.
00:30:14: Was mache ich da?
00:30:17: Ich bin ja ursprünglich auch nicht mit Rennagenrohren gestartet, sondern mit mehreren Heringen die ich irgendwo in dem Park aufgebaut habe.
00:30:24: Mit der Einschränkung?
00:30:25: Ja, tatsächlich!
00:30:27: Also natürlich gerne auf Hunde wiesen wo man dann vielleicht nicht ganz so schnell Stress bekam.
00:30:35: Ich bin auch gefragt worden, wenn ich aufgebaut habe ob da ein Hubschrauberlandeplatz gerade abgesperrt wird.
00:30:41: Aber sind hier dann
00:30:42: nicht hunderte reingelaufen?
00:30:43: Ja doch das ist vorgekommen.
00:30:45: aber was will man machen, wenn wir uns Gelände nicht hatten?
00:30:48: also ich hab bis heute keinen Grundstück.
00:30:52: inzwischen aber zuhause habe ich ja auch keine Möglichkeit kreisaufzubauen.
00:30:55: unser Grundstuck ist ein Stadtgrundstück sehr klein Aber man kann kleine Elemente daraus nehmen.
00:31:02: Heute würde ich sagen, man braucht eine Orientierungshilfe.
00:31:06: Ich nutze immer wieder den Bullplatz, gibt es auch Videos bei Insta von mir, den Bull Platz als Orientierungshilfe und lasse meine Hunde da entlang laufen.
00:31:16: Wir Menschen brauchen Orientierungshilfen, um klar zu formulieren was wir vom anderen wollen.
00:31:21: Ich glaube da hat man vielleicht auch manchmal das Thema einer Leinenführigkeit dass uns selber die Orientierung im Laufen verloren geht Und das ist es schön am Kreis, also man hat den Kreis als Orientierungshilfe und da kann man erstmal kleine Abschnitte machen.
00:31:34: Also ich kann mit vier Heringen die ich in Boden stecke einen Viertel Kreis sozusagen herstellen und habe damit erst mal eine Orientierungshilfe.
00:31:44: Ich brauche nicht direkt den ganzen Kreis.
00:31:46: Das ist der eine Punkt!
00:31:47: An der anderen Punkt ist, dass es mit Sicherheit viele Kolleginnen und Kollegen gibt die das anbieten.
00:31:55: Natürlich in allen Facetten, in allen Formen.
00:31:59: Da ist auch jeder immer sich selbst verantwortlich was will er da vermitteln oder nicht?
00:32:04: Aber man kann sich halt mal umgucken, wo gibt es wirklich in Richtung Körpersprachliches langagieren?
00:32:08: Oder ist Beute motiviert.
00:32:09: Das kann man immer so als Frage stellen.
00:32:10: Manche Kolleginnen sollten die Frage zumindest beantworten können was das ein Spiele und soweit eine stellvertretende Beute ist und auch so ehrlich sein dass es darum geht.
00:32:22: Man kann dann trotzdem Kombinationen herleiten.
00:32:24: also es gibt doch Leute die tollkörpersprauchliche Arbeit und trotzdem Beutemotivierte arbeiten.
00:32:30: aber man kann erstmal Teilelemente nehmen und sich ein bisschen umschauen.
00:32:35: In Wendahammern, wo man vielleicht am Ende einer Sackgasse wohnt und plötzlich feststellt hier ist ein Kreis.
00:32:43: Und da gibt es viele Stellen, also wenn man's nebenher auch machen kann das habe ich damals praktiziert und mache bis heute noch ja.
00:32:52: Cool!
00:32:53: Ja Parkplätze eignen sich auch dazu.
00:32:55: Ja, und es gibt ja viele Möglichkeiten Kreis aufzubauen.
00:32:58: Also man kann's auch mit Hütchen machen, mit so kleinen Pellonen.
00:33:02: Die kriegt man in... Ja,
00:33:04: so kleine Scheiben?
00:33:06: Genau!
00:33:07: Der Mensch braucht die Orientierungsthefe der Hund bräuchte sie nicht.
00:33:09: also ich habe auch Leute sich wirklich nur mit vier Pellonen trotzdem ein Kreis denken können.
00:33:17: Da gehts ganz viel darum dass wir Menschen in der Lage sind den laufig für den Hund über unseren Blick unsere Schulterstellung zu formulieren.
00:33:25: Da hilft man halt tatsächlich Orientierungshilfen.
00:33:30: Und wer da jetzt ganz viel Lust drauf hat, der sollte mal auf deine Seite gucken und sich zu einem Workshop anmelden kann nicht nur empfehlen?
00:33:39: Ja also ich mache gar nicht mehr... Ich glaube es sind noch zwanzig Prozent die uns organisieren geht Aber immer noch eine Herzensangelegenheit von mir.
00:33:49: Ich glaube, das hat man jetzt an einem fast durchgeführten Monologe.
00:33:52: Ja ich durfte nicht so viel sagen heute aber es ist auch nicht so schlimm!
00:33:55: Na ja, ich brenne immer noch dafür und... Das
00:33:58: merkt man und das ist doch toll.
00:33:59: Und ich glaube da steckt zuviel drin und ich glaube wenn man ein bisschen Verständnis weckt wie viel da drinsteckt um was alles geht.
00:34:07: dann schaffe ich Raum dass Menschen und Hundteams wachsen können.
00:34:16: Das freut mich.
00:34:17: jedes Mal, wenn es die ersten Momente sind wo es ein Gänsehautgefühl ist, wenn man wirklich merkt das man einen Hund anspricht und er voll da ist sein Blick fokussiert nach dem Moment der Ansprache seine Muskulatur anspannt und dann nahezu spiegelbildlich mit den Menschen in Bewegung kommt, dann sind das einfach tolle Momente.
00:34:35: Die hast du schon mehrfach erlebt und...
00:34:38: Ja, Sherlock liebt Lagangieren.
00:34:40: Also ich muss das eigentlich beherbachen?
00:34:43: Ja genau!
00:34:44: Das höre ich dann häufiger.
00:34:45: Eier da haben wir eigentlich was Cooles gefunden, was uns beide auch an vielen Stellen schon zusammengeschweißt hat.
00:34:50: Und dann macht man aber wieder andere Dinge und dann muss man sich manchmal wieder drauf besinnen und sagen ey cool, das stabilisiert dann manchmal auch noch mal so ein Beziehungskonstrukt.
00:35:01: Da hat jeder seine Punkte die man gut mit rausnehmen kann.
00:35:05: Ja,
00:35:06: lieber die Gassierunde etwas kürzer gestalten und nochmal den Hund
00:35:11: langieren.
00:35:11: Voll!
00:35:12: Ja ja.
00:35:12: Mit dem Hund langiren?
00:35:13: Ja
00:35:14: also es kribbelt dann auch manchmal das ich sage, boah komm lass mal gerade noch eine Runde langieren und da merke ich auch dass meine Hunde nochmal ganz anders sich hinlegen und vielleicht manchmal auch zufriedener in den Tag.
00:35:26: Also du hast jetzt auf jeden Fall meinen Ehrgeiz wieder geweckt.
00:35:29: Ich werde's auf jeden fall wieder auf dem Hund und ich werde's mit Jackson probieren.
00:35:33: Wer kennt das noch gar nicht?
00:35:35: Und es gibt wahrscheinlich in den Oktober hinein, gibt's ein neues Lehrvideo dazu auch von mir.
00:35:42: Auch wieder wird das wieder erscheinen im Kosmosverlag.
00:35:46: Da sprechen wir gerade die ... oder spreche ich grad die O-Töne drauf auf die Videos, die wir schon gemacht haben und dann wird jeder jede Gelegenheit haben dass auch wenn er nicht zum Workshop kommen kann sich zumindest mal zuvisualisieren reinzuhören reinzugucken was da alles so mit möglich ist.
00:36:06: Ja
00:36:07: und wenn ihr uns beide mal live erleben wollt, dann dürft ihr das im Dezember in Kiel tun.
00:36:14: Da werden wir nämlich unseren Podcast live durchführen an einer Abendveranstaltung und den Link dazu schreiben wir euch natürlich die Shownotes.
00:36:23: Wir freuen uns auf jeden Fall drauf!
00:36:25: Bis dahin bis dann Sammy
00:36:27: tschüss.