Sitz! Platz! Bleibt! - der Hundepodcast mit Nicole Borowy und Sami El Ayachi

Transkript

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00:00:21: zu Sitzplatz bleibt.

00:00:23: Hallo Sammy!

00:00:25: Hallo Nicole, hallo ihr Lieben

00:00:27: Hi-Hi!

00:00:28: Hallo ihr Dere Drossen.

00:00:31: Ja es ist wieder soweit wir nehmen eine neue Folge auf.

00:00:34: Ja ich freu mich sehr.

00:00:36: Wir wollen heute über das Thema Reden reden.

00:00:40: Wie viel Reden?

00:00:44: Wie viele reden wir eigentlich so mit unseren Hunden?

00:00:46: wie viel redest du mit deinem Hund oder mit deinen Hunden?

00:00:54: Also ich komme da drauf, weil ich neulich irgendwo auf Insta so eine Challenge gesehen habe.

00:00:59: Nimm einen Spaziergang und rede kein Wort mit deinem Hund außer du musst ihn einmal aus einer Situation abrufen.

00:01:05: Aber dann

00:01:06: hab' ich mal überlegt wie viel ich... also auf dem Spazieregang tatsächlich weniger aber zu Hause ...mit meinen Hunden rede!

00:01:16: Du erzählst den ja nicht vom Tag oder... Hunde, ihr wart ja kurz weg.

00:01:22: Aber ich hatte was anderes.

00:01:23: Also du ja nicht... also was versteht?

00:01:25: So, das gibt's wahrscheinlich

00:01:28: auch.

00:01:28: Ich erzähle euch jetzt mal meinen Tag.

00:01:32: Nee!

00:01:33: Aber es ist eher so... Weißte eben, was sag' ich denn?

00:01:38: Na ihr

00:01:39: Süßen?!

00:01:43: Um was zu erreichen?

00:01:45: Also einfach so, wenn du reinkommst sagst du erstmal na ihr Süßen.

00:01:48: Ja

00:01:50: und dann gibt's eine Reaktion.

00:01:54: Die freuen sich!

00:02:03: Ich finde es total schön, wenn Menschen mit ihren Hunden sprechen.

00:02:15: Aber ich finde es erst mal ja überhaupt nicht schlimm ist.

00:02:18: Also wir quatschen ja inzwischen auch schon Textnachrichten, wo auch am anderen Ende keiner isst.

00:02:24: Wir wissen nicht ob die nicht abhören.

00:02:27: Früher wusste ich im Park wenn jemand irgendwas sagte dass er irgendwie nicht mehr alle Tassen im Schrank hat.

00:02:33: Heute weiß man nicht ob er telefoniert eine WhatsApp schreibt oder sonstiges macht.

00:02:39: Deswegen finde ich es erstmal überhaupt nicht schlimmer mit dem Hund So in interaktion oder einleitenes quatschen rein zu gehen.

00:02:47: Es ist ja erst mal nicht dramatisch.

00:02:50: Ich würde es immer gut danach trennen.

00:02:53: was ist denn?

00:02:54: sind wir wirklich?

00:02:59: Erwarten wir jetzt dass werden feedback dazu bekommen?

00:03:02: also ich glaube der Hund hat genickt, ich glaube er hat mich verstanden.

00:03:08: Dann wer würde bei mir so der erste kritische punkt losgehen?

00:03:11: will ich sagen Ja, weiß ich jetzt nicht so genau.

00:03:16: Nein!

00:03:16: Ich erwarte auch keine Reaktionen.

00:03:18: aber wenn Jackson zum Beispiel mal ankommt also ich sitze irgendwo auf der Couch oder so und da kommt ein Ahn dann sag' ich Na?

00:03:25: Dann streichele ich ihn... Und dann sage ich vielleicht auch mal na was möchtest du jetzt?

00:03:33: Also es sind rhetorische Fragen auf die ich natürlich keine Antwort kriege.

00:03:37: Aber manchmal ist ja auch die Reaktion Da sucht jemand Nehe Kontakt zu dir und man äußert, dass man sich ja auch drüber freut.

00:03:46: Also ich finde das alles was so zum Zusammenleben auch beiträgt ganz schön.

00:03:53: also warum sollten wir Menschen eine Fähigkeit die wir haben nämlich Dinge verbalisieren zu können?

00:03:59: Warum sollen wir sie komplett weglegen?

00:04:02: Ich fände es eher befremdlich Wenn wir alles beiseite legen und sagen nee, das machen wir nicht.

00:04:10: Das ist irgendwie komisch und das sollten wir nicht tun.

00:04:14: Ich finde manchmal könnte man es ein bisschen logischer machen also in Stimmigkeit zu unserem Ausdruck zu bringen.

00:04:21: Also ich kenne Leute die sagen Na was willst du, man merkt der Hund will eigentlich näher kommen und dann schieben sie ihn irgendwie beiseite.

00:04:30: Das ist glaube ich auch schwer für den Hund zu verstehen!

00:04:33: Also nicht eine klare Trennung nehmen möchte ich gerade nicht, wäre ja viel sinniger als irgendwie so... na das ist aber schön dass du da bist, aber eigentlich will ich es grade nicht, aber ich streichel weiter.

00:04:44: also wenn Sprache oder das gesprochene Wort im Widerspruch zudem steht in die handlung bringe über meinen körper über das körbersprachlich.

00:04:55: da gehen natürlich bei mir ganz viele dinge wo ich sage, nee dass fände ich jetzt komisch und es ist auch schwer für hunde dann zu verstehen wie wir dinge machen.

00:05:04: also das finde ich jetzt irgendwie ein bisschen merkwürdig.

00:05:09: aber auch da darf er jeder erstmal entscheiden ob man da wie man im umgang isst und da ist auch glaube ich jeder seiner persönlichkeit lässt der freien lauf.

00:05:21: Bei uns geht glaube ich jeder ganz anders mit Verhalten von Hunden um, als ich es tue.

00:05:27: Also bei mir in der Familie.

00:05:29: Die einen sind total euphorisch, gehen voll mit und nehmen jeden mehr oder weniger rüpfenderweise mit in Empfang.

00:05:37: Während ich glaube grundsätzlich was das Sprachliche dann angeht eher reduziert bin... Bin ich aber an vielen anderen Stellen auch.

00:05:47: also das hat jetzt nicht, es darf nicht aufgesetzt sein.

00:05:50: Deswegen komme ich bei so einer Challenge käme ich in die Bradulier weil ich das manchmal auch merkwürdig finde.

00:05:56: Okay heute nimmst du dir mal vor gar nicht mit dem Hund zu sprechen.

00:06:00: Mit einem Individuum mit dem ich sonst vielleicht viel spreche oder weil sonst meine Art ist so in Kommunikation zu treten und auf einmal fange ich an das übertrieben zu reduzieren.

00:06:09: Ja muss ja immer die Frage der Zielsetzung Habe ich eine Zielsetzung dabei oder nicht?

00:06:14: Oder will ich es nun mal herausfinden, da muss ich mir was fragen.

00:06:17: Was will ich denn herausfinden?

00:06:20: Ich glaube das Ziel dahinter war einfach die Körpersprache mehr einzusetzen.

00:06:27: Gar nicht so viel... Das tatsächlich fällt mir auch manchmal auf in Trainings, die ich gebe.

00:06:35: Willi hier!

00:06:37: Willi kommt aber nicht.

00:06:40: Willikomm jetzt Willi, kommst du jetzt hierher?

00:06:45: Wo ich dann mal sage okay wie viel Kommandos und Aufforderungen hat dieser Hund bekommen aber kommt trotzdem nicht.

00:06:52: Ja also zumindest verbale Informationen.

00:07:00: Das habe ich heute noch witzigerweise im Workshop erzählt.

00:07:02: mir hat einmal einen irischen Wolfshund ein idrischer Wolfshund besitzt hat, mir erklärt das idrische Wolfshunde, wie man nur ganze Sätze verstehen würde.

00:07:15: Also mit denen könnte man nicht einfach über Kommando erarbeiten sondern man müsste alles das was von ihnen will in ganzen Sätzen formulieren.

00:07:24: dann würden die das auch relativ schnell ausführen können.

00:07:27: und das fand ich irgendwie süß weil es so Willi Bert kommt von da wo du jetzt bist her zu mir.

00:07:37: Nein, laufe keinen Umweg gerade Strecke.

00:07:42: Also richtig wird das fand ich dann schon viel.

00:07:48: Trotzdem habe ich auch ganze Sätze im Kopf.

00:07:52: also was bedeutet ein Rückruf?

00:07:56: Von da wo du bist bewege dich auf dem Weg den ich dir vorgebe schnellstmöglich zu mir.

00:08:01: dass ist durchaus das in dem Ausdruck ja steckt, auch in der Kombination von meinem körpersprachlichen Ausdruck.

00:08:09: Und wenn ich Lust habe das an der Stelle zu verbalisieren könnte es mir auch dabei helfen mich körper sprachlich auch richtig auszudrücken weil ich spreche jemanden in der Distanz von mir an und danach hole ich ja das also ihn oder sie zu mir ran.

00:08:29: Und wenn ich das für mich formuliere, weil es mir hilft meinen körpersprachlichen Ausdruck da mit zu verbinden.

00:08:35: Dann ist das gesprochene Wort durchaus hilfreich manchmal aber auch hemmend.

00:08:44: also wenn Leute schon zu viel sprechen können dann werden sie ihre Körpersprache vernachlässigen Wenn sie sich auf die Körpersprache konzentrieren und das im Nachgang auch noch verbalisieren.

00:08:58: oder also mit dem, mit der körpersprachlichen Aktion.

00:09:02: Das mache ich ja in meinen Workshops genauso.

00:09:04: Ich erkläre den Leuten erstmal, dass man wenn jemand anspricht den Namen nutzt und sich in dem Moment wo man den Namen nützt zum anderen hin verlagert.

00:09:12: Also Blick oberkörper verlagern sich zum andernhin ist eine Ansprache Eine körpersprachli würde erreichen wenn der blick der oberkörper hingehen.

00:09:19: da brauche ich den namen nicht.

00:09:21: das hilft uns menschen und Dann fällt aber vielen auf dass sich danach erst mal eine öffnende bewegung mache die ich nicht verbalisieren Ganz bewusst nicht.

00:09:32: Ich will eigentlich erstmal, auf die ansprache Eine visualisierte reaktion.

00:09:38: also der hund soll den blick fokussieren und die muskulatur anspannen Und im nachgang der bewegungen folgen die der mensch dann kommuniziert Und zwar die erstmal Körpersprache.

00:09:48: Ist dieses Anschlussverhalten sichtbar und reproduzierbar?

00:09:54: Dann erst würde ich es benennen, also das heißt wenn ich merke dass auf die Ansprache eine Reaktion erfolgt und der Hund sich im Nachgang spiegelbildlich mit dem Menschen ins Anschloss verhalten begibt dann sage ich durchaus Hans-Peter kommen mit oder Hans Peter hier so.

00:10:11: das heißt Ich will die ansprechende Ebene ja bewusst reinbringen Und dies bei uns Menschen.

00:10:16: häufig geht die verloren über unsere Vokalisierung.

00:10:20: Wir sagen eher hier, wir sprechen den anderen selten anders.

00:10:26: Wir sind beim Hund sehr schnell bei der Zielformulierung und weniger auf der ansprechenden Ebene.

00:10:34: Da hilft natürlich – das ist auch der Gedanke von so einer Challenge – wenn man erst mal Sprache auf ein Minimum reduziert!

00:10:44: Also bis hin zu gar nicht anwendet.

00:10:47: und in dem moment wo ich sie gar nicht oder auf minimum reduziere Bin ich ja darauf angewiesen mich sichtbarer zu

00:10:55: machen.

00:10:57: Und da bin ich aber vielleicht noch gar nicht gut in meiner körpersprache, aber ich gebe mir auf einmal müde distanzen zu verringern jemand gar nicht erst so weit wegzulassen mich Bis hin zur berührung.

00:11:09: also ich berühre den kurz weil ich die mehr eine information zukommen lassen möchte.

00:11:14: und Informationen kann ich, wenn ich das sprachliche einschränke.

00:11:19: Kann ich ja kaum einbringen, wenn der andere nicht hinguckt?

00:11:22: Ja also da entsteht ja ganz viel Bewusstsein dass das Kommunikation eigentlich nur geht, wenn man ein wechselseitiges Interesse hat.

00:11:31: Also nicht nur der Mensch am Hund beobachtet was der Hund tut sondern auch der Hund, dass er gerne auch in die Richtung des Menschen schaut was der so rauslässt.

00:11:39: Da kann ich mich hier auf die Ohren verlassen Also wenn ich schon bessere Ohren habe als die Menschen und die sogar noch, wenn ich nicht gerade Hänge Ohren hab, die sogar verstellen kann.

00:11:47: Warum soll ich die ganze Zeit den Menschen anglotzen?

00:11:49: Der sagt mir doch eh, wenn es irgendwie notwendig

00:11:51: ist...

00:11:52: Ich find' die Sau klug!

00:11:53: Ich find unsere Hunde so

00:11:54: klug!".

00:11:56: Ja das stimmt.

00:11:57: Ich hab übrigens nach unserer Folge mit der Leinen, also da haben wir die eine Folge gemacht wo wir über Leinen sprechen.

00:12:05: Wir haben ja auch über Schleppleine und Flexileinen und so weiter gesprochen.

00:12:08: Und da hattest du mich ja so ein bisschen ertappt, oder hast du gesagt, dass ich auch mal wieder dran denken sollte den Hund zurückzurufen?

00:12:16: Zumindest habe ich es so aufgefasst.

00:12:20: Und seitdem mache ich das tatsächlich öfter Mal, dass sich Dächsen nicht an der langen Schleppe Leine habe sondern an so einer zwei Meter Leine.

00:12:30: Und wenn der sich so fest saugt und wir haben gerade sehr viele Läufige Hündin bei uns in der Gegend, ihn anspreche.

00:12:38: Ja spannend!

00:12:40: Ich würde sagen es ist ausbauffähig.

00:12:42: Seine Reaktion ist ausbaufähig meins.

00:12:44: Seide

00:12:44: Reaktionen die sind von null bis wenig.

00:12:50: Manchmal wenn er noch nicht ganz im Film ist dann geht's doch.

00:12:53: aber da kommt mir wirklich vor wie ein Jugendlicher der gerade vom Fernsehen zockt oder keine Ahnung.

00:13:04: Irgendwie in eine Fernsehserie, oder Fußball guckt oder so wo ich irgendwie im Raum stehe und sage hallo.

00:13:10: Ja das ist ja spannend.

00:13:11: Da muss man nämlich

00:13:12: auch auf die Distanz verringern und ihm präsent erwarten.

00:13:18: Das ist ja auch ein Beispiel dass sich gerne bringe.

00:13:20: also natürlich sind wir ment... Also drückst du negativ aus?

00:13:25: Na versuche ich es positiv wieder aufzufangen.

00:13:26: Ich glaube wir Menschen sind Irgendwie ja doch ein bisschen faul.

00:13:33: Beziehungsweise, wir sind sehr ökonomisch bei dem was wir tun das klingt ja weniger negativ.

00:13:40: Das heißt wenn wir Sprache nutzen können um Distanzen zu überbrücken dann tun wir das.

00:13:48: Ja dass ist und so gegeben Und wir erwarten jetzt der andere das auch mitbekommt und Kinder lehren uns dass es nicht geht.

00:13:57: also durch Kinder können wir so viel lernen Und das ist für mich immer noch so.

00:14:03: eins der einprägendsten Beispiele, also dieses Fernsehbildes du nennst.

00:14:07: Ist glaube ich da was auch vielen zugänglich ist.

00:14:09: Also natürlich und bei uns zum Beispiel im Haus ist unten Küche und der Gemeinschaftsraum ist in dem Erdgeschoss.

00:14:19: Das Wohnzimmer sind mal im ersten Logi die Kinderzimmern sind im zweiten Logi.

00:14:22: Jetzt sind sie nicht mehr... paar Minuten Fernsehglotzen völlig vertieft im ersten UG, sondern die sind dann auch schon mal einen Moment oben in ihren Zimmern wo sie zocken.

00:14:34: Da ich kann unten berühlen das kriegen die nicht mit!

00:14:37: Was mache ich aber trotzdem?

00:14:38: In regelmäßigen Abständen natürlich rufe ich durch ganze Haus... ...in der Hoffnung dass zumindest eine Reaktion kommt ja und ich dann sagen kann Essen ist fertig.

00:14:53: Aber Man ruft, man ärgert sich.

00:14:56: Jetzt kommt keine Reaktion und man ärgert sich weil ich ja dann die Distanz verringern muss um denen die Information zukommen zu lassen dass jetzt das Essen fertig ist.

00:15:07: Das heißt kann mein Schrittzähler anmachen?

00:15:10: Ich muss erstmal zig Stufen hochlaufen wir haben ein Altbau kommen dann oben an Und dann gebe ich die Information weiter, weil ich unmittelbar in den Nahbereich komme bis hin zur Berührung.

00:15:24: Weil die haben ja noch Kopfhörer auf wenn sie zocken um ihn dann mitzuteilen dass unten das Essen fertig ist und es jetzt runter gucken

00:15:33: können.

00:15:34: Und so dieses Bild ist ja das was wir mit Hunden vielleicht ganz häufig haben.

00:15:39: Wir hoffen dass wir deswegen verstehe ich auch so viele Leute sagen muss denn mal lauter werden und noch lauter?

00:15:45: aber eigentlich will ich das nicht.

00:15:48: Naja, aber wenn sie erst mal in einem Tunnel sind und ich so Grundlagen nicht besprochen habe dann geht es nur über Distanzverringer.

00:15:55: Und dabei sind Hunde wesentlich einfacher als Kinder, als heranwachsende Kinder finde ich zumindest.

00:16:01: Du hast ja den

00:16:02: direkten Vergleich.

00:16:03: Die werden ja dann durchaus rennitenter während bei Hunden ja durchaus auch so eine Lernkurve Entsteht.

00:16:12: sie wirklich merken die Verknüpfung Ansprachennahme hören Reaktion Ausrichtung rein wo der Mensch ist und im besten Fall auch kommen.

00:16:21: aber es muss halt immer mal wieder nach sensibilisiert werden.

00:16:25: dass eine Ansprache nicht fakultativ ist.

00:16:27: Also hättest du eventuell Zeit, wenn nichts besser ... Ich bringe jetzt wieder einen ganzen Satz, ne?

00:16:32: Ja!

00:16:32: Also ich hab bei einigen Hunden und beim Menschen das Gefühl... Das ist so fragend,

00:16:37: ne?!

00:16:37: Also Hans-Peter, wenn nix dazwischen kommen sollte dann wär's total schön, wenn du diesen Weg zwischen dir und mir relativ zeitnah ohne zwischendurch noch mal einkaufen zu gehen oder pinkeln zu gehen zurücklegst.

00:16:56: Und da würde ich auch als Hund sagen, naja wenn du das so verkultativ mitteilst dann gehe ich noch kurz was einkaufen und treffe nur ein paar Kumpels ist ja auch nicht so schlimm.

00:17:07: also das meiste dieses Bild hat eine unmittelbare Verknüpfung.

00:17:11: Ansprache heißt nicht eventuell vielleicht denn nichts besseres dazwischen kommt und Informationen nach einer Ansprach ist das was sich dann rüberbringe zum Beispiel kommt von da wo du bist sofort und uns verzüchtlich zu mir.

00:17:24: Ja,

00:17:25: hatte ich auch.

00:17:26: Wunderbar!

00:17:27: Da hab' ich gesagt Jackson kam auch eine Reaktion also er guckte mich an Ich sagte hier und er sagte Moment ich heb noch kurz das Bein Und ich habe gesagt Nee, das tust du jetzt nicht Spinnst wohl

00:17:43: Ja

00:17:44: Aber das ist ja genau das was Du beschreibst ne?

00:17:46: Ich muss nochmal ganz kurz

00:17:48: Ja klar und dann ist es ja eine tolle Idee.

00:17:51: aber Wenn man da so drauf guckt, dann denkt man ja manchmal es wäre schon spannend.

00:17:57: Also wenn jetzt der Hase aufgehen würde bei einem jagdlich motivierten Hund würde er auch zum Hasen sagen Warte mal ganz kurz ich muss noch kurz pinkeln um dich zu jagen.

00:18:07: Ich glaube nicht.

00:18:09: Also, in der Kommunikation mit uns nehmen Sie sich das manchmal raus oder der Mensch hat es an anderer Stelle vielleicht genauso auch wachsen lassen.

00:18:18: Man ruft seinen Hund und dann reagiert er sofort mal nicht und trotzdem wird er am Ende ja gelobt wenn er gekommen ist.

00:18:25: also da ist ja manchmal auch etwas im Argen.

00:18:29: also man sagen muss nee es ist schon wichtig dass es gewisse Verlässlichkeit gibt Und damit negiere ich nicht, dass man Sprache nutzen kann.

00:18:38: Also wenn man das wirklich gut kann auf den Punkt dann kann er ja Sprache und Körpersprache supergut miteinander synchronisieren.

00:18:47: also immer dann wenn ich was von dir will, die Distanz zwischen dir und mir verringern will, dann spreche sie an und nutze deinen Namen und wenn ich möchte, dass du von da wo du bist zu mir kommst, kann ich auch sagen herzumirren.

00:19:00: Wenn der bei mir angekommen ist gerade da Dann könnte ich ja auch an der, der kommt gerade eh zu mir.

00:19:06: Der ist auf dem Weg zu mir das sehe ich schon.

00:19:08: Könnte sogar sagen komm her!

00:19:10: So, damit verbinde ich ja Dinge die er von sich aus anbietet.

00:19:13: Das mache ich mit Wäpen unglaublich gerne wo ich es strachlich gut einbringen kann wenn der eben in einer Handlung gerade unterwegs ist vielleicht auch schon das zweite oder dritte Mal gezeigt hat... ...die zusammenführend ist und dann kann ich doch auch sagen wenn der bei mir angekommen ist Mensch schön bist du da.

00:19:29: schön dass du da bist deine Nähe das ist ja das was ich verstärken will.

00:19:33: Das kann ich noch gut rüber bringen ohne in riesige Party-Rhythmen reinzugehen Aber ich kann es doch nett kombinieren an der Stelle und dann Sprache auch nutzen.

00:19:44: Mensch, schön bist du da!

00:19:45: Das nutze ich gerne.

00:19:46: Ich finde das für so etwas sympathisches.

00:19:48: Jetzt habe ich den Schweizern abgeschautes.

00:19:50: Es ist nichts Relativierendes sondern schön bist Du da.

00:19:53: Also es gibt eine unmittelbare Übertragung von dem Moment in dem man sich befindet.

00:19:59: Und das nutzen die Schweizer in ihren... also wenn sie Deutsch Hochdeutsch sprechen eigentlich total schön und dann jeweils erhofft noch in ihrer Dialektik.

00:20:08: Und das hat sowas warmes, und es finde ich total angenehm... ...und dann find' ich solche Dinge kann man total gut verbalisieren!

00:20:15: Man muss halt gucken dass manche Dinge halt im Widerspruch kommen her bleibt da ist halt echt komisch.

00:20:21: also komm bleib mal da ist missverständlich für einen Hund.

00:20:24: Also wenn ich dem eigentlich sagen will komme hier zu mir und so wie man manchmal so eine Aufforderung ja auch zwischen Menschen hat So, kommen wir bleiben mal stehen.

00:20:33: Also, das eine ist was Bewegendes und das andere ist was Stehenbleibendes.

00:20:37: Und ich glaube, dass finden Hunde schon merkwürdig oder wenn der Ausdruck nicht stimmig ist.

00:20:45: Wenn ich möchte, dass er zu mir kommt und ich gucke dir die ganze Zeit weiter an dann darf ich mich nicht wundern, dass Hunden nicht rankommen oder auf einmal in den Demut reinfallen und sich auf den Rücken werfen.

00:20:55: Hab'

00:20:55: ich aber auch ein schönes Beispiel mit Jackson?

00:20:59: Er steht auf dem Flur Ich spreche Ihnen an, weil er sollte ins Auto gehen.

00:21:03: Ich sprech ihn an, mach mal den Körperbewegung, lad ihn ein mitzukommen und er steht da und guckt mich an.

00:21:10: Ich bin völlig teilnahmlos.

00:21:13: Keine Reaktion!

00:21:15: Null.

00:21:16: Ja, okay.

00:21:19: Könntest du das noch ein bisschen besser?

00:21:20: Aber ich habe es nicht genau verstanden.

00:21:23: Ich weiß nicht

00:21:24: was ist daran nicht zu verstehen.

00:21:25: Wirklich... Router hing runter, stand da und guckt mich an.

00:21:30: Was habe

00:21:31: ich jetzt falsch gemacht?

00:21:32: Na aber es gibt so Momente wo das vielleicht, also dann bist du einmal kurz auf der einladenden Ebene.

00:21:38: Er macht's nicht mit guckst nochmal kurz zurück und dann ist er irritiert.

00:21:41: Also manchmal ist ja auch wenn jemand super feines körpersprachlich Dann sind Hunde glaube ich auch irritiert über unsere Ungeduld.

00:21:51: Wie häufig passiert es dass wir sagen bewege dich von A nach B. Wir erwarten dann auch, dass es anfühlt.

00:21:58: Sofort und unverzüglich passiert.

00:22:00: Manchmal brauchen sie einen ganz kurzen Moment.

00:22:02: also das darf auch sein.

00:22:03: ich finde so eine minimale Verzögerung im Gehirn ist vielleicht sogar angemessen.

00:22:10: Ja aber

00:22:11: so ne minimale Versögerin von ungefähr drei Minmuten ist ein bisschen lang.

00:22:15: Das zu lange!

00:22:16: Das zu lang.

00:22:17: Aber das wäre dann der Moment, wo man das über eine Distanzverringerung nochmal kurz lösen kann.

00:22:22: Bevor ich jetzt noch mal nachsetze... Weil das ist ja menschlich!

00:22:26: Wir versuchen es dem anderen direkt nochmal zu erklären, sogar von der gleichen Stelle aus.

00:22:31: Nur kommen jetzt!

00:22:32: Du komm' her jetzt!

00:22:33: Komm!

00:22:35: Aber ich könnte auch an dieser Stelle sagen... Moment mal.

00:22:37: wir haben da gerade ein Missverständnis Ich komme nicht mal gerade abholen und dann können wir darüber reden.

00:22:44: Aber das meine ich wieder.

00:22:45: Wir sind ja schon an einem Punkt, dass wir eine Vorkenntnis haben, dass er das eigentlich kann!

00:22:50: Wir haben schon eine Distanz zu dem anderen.

00:22:52: also hat man jetzt ja nicht Lust direkt die Distanz wieder zu verringern um den anderen da abzuholen woher der Missverständnis gerade ist.

00:23:01: und dann kann man sich wirklich beobachten und das wäre eine viel spannere Challenge wie häufig wird das vorher schon kommunizierte nochmal ausdrücken, nochmal anders ausdricken und intensiver werden.

00:23:21: Da kann man sich echt beobachten.

00:23:22: Und ich glaube das Beispiel habe ich schon mal erzählt aber ich bring es an der Stelle noch einmal.

00:23:29: Ich

00:23:30: bin ja also im Haushalt wo mein Vater als Gastarbeiter nach Deutschland kam und nie perfekt Deutsch gelernt hat.

00:23:38: Also da war einfach keine Zeit zu... Sprach halt, wie ihr es gelernt, also so nebenher gelernt habt.

00:23:44: Und dadurch habe ich an vielen Stellen gelernt Dinge auch viel umschreiben zu können, beschreiben zu sein, erklären zu sein und hab aber auch manchmal so ein arabisches Temperament in mir.

00:24:00: und ich stand in einer Schneiderei die der Inhaber war Türke und er verstand also der sprach ähnlich deutsch wie mein Vater Vielleicht ein bisschen schlechter.

00:24:13: Und ich versuchte ihm irgendwas zu erklären, was er mit meiner Hose die ein paar Löcher hatte machen sollte und... Ich hatte nicht das Gefühl, dass er mich verstand!

00:24:25: Und ich probierte es nochmal und noch mal, aber ich merkte, dass sich dabei immer lauter wurde, obwohl wir nicht die Distanz verringert haben.

00:24:33: Aber ich versucht es immer ernährgischer zu erklären.

00:24:36: Und dann war man ein Freund von diesem Schneider im Laden.

00:24:41: Der saß hinter ihm sozusagen und er sagte dann sehr, sehr... also mit seinen süffisanten Lächeln.

00:24:47: Junge Mann!

00:24:50: Es bringt nichts dass sie lauter werden.

00:24:52: Er versteht sie nicht.

00:24:57: Und zwar inhaltlich nicht.

00:25:01: Aber der hat das Ganze nicht belehrend sondern einfach nur so wie eine Stimme aus dem Auf.

00:25:07: Und dann sagt er aber, ich könnte es übersetzen.

00:25:13: Und dann konnten wir dieses Missverständnis auflösen und der sagte dann aber... Ich habe's doch verstanden!

00:25:18: Aber er wollte es mir immer und immer wieder erklären.

00:25:21: Und ich wollte wissen wie gut er es kann?

00:25:25: Und ich glaube, das ist einem Hund ganz häufig aus so.

00:25:28: Ich glaub sogar dass sie uns verstehen aber vielleicht macht es ja manchmal Spaß zu sehen wie schnell kriegen Sie uns dann, dass wir noch was nutzen und noch etwas nutzen und vergleichen sogar das erste genannte auch schon wieder aufgelöst haben und uns damit engagieren, dass es gar nicht so schlimm ist.

00:25:43: also ich glaube

00:25:44: genau so eine Situation war das.

00:25:49: Was ist schön?

00:25:50: Also die Reaktion, die kann man sich ja jeden Tag immer wieder überprüfen.

00:25:55: Okay wenn ich merke dass der Hund es schafft und meine Stimmung sich verändert dann würde ich tendenziell eher die Distanz verringern und dann im unmittelbaren Einflussbereich vielleicht nochmal sauber formulieren auch sprachlich aber auch körpersprachlich in Einklang bringen.

00:26:14: übrigens du bist gemeint und das werden wir tun als eben dann lauter zu werden oder zu verzweifeln, oder noch längere Sätze zu bilden.

00:26:28: Also ich glaube aber trotzdem dass unsere Hunde uns auch sprachlich gibt es ja auch durchaus Studien zu.

00:26:34: also die verstehen schon viele Worte und Zusammenhänge was wir so verbalisieren können.

00:26:41: das davon bin ich überzeugt.

00:26:46: wieviel Sätze braucht man tatsächlich?

00:26:49: Um sich zu verstehen, gibt es ja auch eine Liebesbeziehung.

00:26:52: Es gibt Liebes-Beziehungen, die müssen gar nicht viel reden und tauschen sich aus.

00:26:54: Sie sind trotzdem sehr eng zusammen.

00:26:57: Aber sie müssen jetzt nicht permanent alles sprechend erklären, sondern manche Dinge ergeben sich... ...aus dem Handeln.

00:27:04: Okay!

00:27:05: Ja?

00:27:05: Okay, sagt sie!

00:27:09: Ich überlege gerade wo ich mich einsortiere, aber das lässt uns bestrechen wenn anderes mal.

00:27:16: Aber Akku pro Sprechen, Sami du bist nächstes Jahr auf Tour.

00:27:20: Also du bist ja immer auf Tour eigentlich aber ... Du machst Liveabende, erzähl mal!

00:27:27: Ja, also es ist ein Live-Abend mit mir.

00:27:29: Also ich bin auf der Bühne und die Menschen sind im Publikum... ...und das wird aber eine interaktive Abend.

00:27:35: Das ist kein Vortrag, es ist Infotainment was passiert.

00:27:41: Ich versuche so ein bisschen den Blick auf das Zusammenleben mit dem Hund zu schulen, zu richten, Menschen nochmal andere Impulse zu geben.

00:27:48: Es wird aber auch interaktiv dahin gehen sein dass sich Menschen auf die Bühner einlade um mit mir körpersprachlich Sachen zu machen um Sprache mit Körpersprache vielleicht auch in Einklang zu bringen, auch Widersprüche aufzudecken.

00:28:04: Es soll ein Abend werden wo man glaube ich gefüllt mit Informationen und vielleicht auch der eine oder andere Nachdenklichkeit nach Hause geht aber auch eingeladen ist manche Dinge auch ein bisschen humoristisch zu sehen.

00:28:18: es ist ein Abend der sich ja verschieden gestalten kann Weil es natürlich auch unterschiedliche Reaktionen im Publikum gibt.

00:28:31: Und jeder hat sich eingeladen dazu zu kommen, dass sind ganz viele Städte in denen ich bin und ich bin ganz aufgeregt weil ich jetzt gerade aktuell den neuen Flyer bekommen habe wo noch mal alles drauf steht.

00:28:46: Ich lese mal die Städte vor.

00:28:50: Also ich bin im Januar in Kassel, in Braunschweig und in Wolfsburg.

00:28:54: Ich bin im Februar in Benzheim, in Ulm, in Kiel, in Bremen, in Oldenburg, in Duisburg und in Köln.

00:29:05: Dann nochmal in Ingolstadt und Augsburg sowie München und Gießen.

00:29:10: Im März bin ich dann in Frankfurt am Main In Saarbrücken, in Mainz und in Mönchengladbach in meiner Geburtsstadt.

00:29:19: Das heißt es sind achtzehn Städte die jetzt erst mal für die Tour geplant sind.

00:29:23: das heißt ich mache in der Zeit keine anderen Seminare.

00:29:28: also ich reise sozusagen von Ort zu Ort bin dann mal ein Abend dort und am nächsten am nächsten und ist ganz besuchtbar über Ticketmaster Also auch bewusst mal ganz unabhängig von Hundeschulen.

00:29:41: Es ist kein ideologischer Abend, es ist kein gefärbter Abend.

00:29:45: Das ist erstmal das was es ist.

00:29:48: wir reden über Hund mit Menschen.

00:29:51: Wir reden über alles das was mir vielleicht häufig begegnet.

00:29:58: Menschen außen bewegt.

00:30:00: und ja ich würde mich freuen wenn viele Menschen Karten kaufen und einen Abend an irgendeinem der Orte mit mir gemeinsam teilt.

00:30:10: Und es darf auch gerne geteilt werden!

00:30:13: Sehr schön, ja den Link packen wir euch natürlich auch in die Shownotes.

00:30:16: da könnt ihr direkt drauf klicken und von da eure Karte kaufen.

00:30:19: und auf Kiel freue ich mich natürlich besonders

00:30:22: denn... Ja das ist ja der zweite Abend dann in Kiel, wir haben ja immer machen wir schon unseren Live-Podcastabend im Dezember.

00:30:30: Davon gibt es wahrscheinlich auch die ersten Eindrücke zu das, was dann eben auch an dem Abend in Kiel passiert.

00:30:38: Es sind größere Heilen zwischen zwei und vierhundert Sitzplätzen.

00:30:43: Und genau bringt jetzt nach außen!

00:30:46: Ich freue mich tierisch drauf wenn ich am Ende mit zehn Leuten da sitze.

00:30:50: Ich werde die Tour machen weil ich selber so viel Lust darauf habe Und je mehr Leute es sind, glaube ich, desto mehr lebt es auch von den Miteinander.

00:31:01: Sehr schön!

00:31:03: Also ganz fleißig klicken und Tickets kaufen und dann sehen wir uns hoffentlich alle zusammen in Kiel und bis dahin wünschen wir euch erstmal eine schöne Zeit.

00:31:14: Eine schöne Woche.

00:31:15: Bis dahin.

00:31:16: Ciao

00:31:17: ciao.